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Hühner als Haustiere ebenso geeignet

huehner
©panthermedia.net Liane Matrisch

Hühner als Haustiere (Gallus gallus domesticus) zählen zum Geflügel und sind eine Zuchtform des so genannten Bankivahuhns (Wildhuhn aus Südostasien), welches zur Familie der Fasanenartigen, der Phasianidae gehört. Dabei wird das männliche Haushuhn Hahn oder Gockel, der kastrierte Hahn Kapaun und das Weibchen Huhn oder Henne genannt. Die Jungtiere heißen Küken.

Aussehen

Hühner als Haustiere wiegen je nach Rasse circa 1,5 bis 5 Kilogramm. Bei gleicher Abstammung oder Rasse wiegt der Hahn etwa 1 Kilogramm mehr als die Henne. Der Kamm des Hahnes ist größer. Der Hahn hat einen sichelförmigen Schwanz. Lauf und Zehen sind meistens unbefiedert. Jedoch gibt es Rassen mit Fußbefiederung. Dabei sind 3 Zehen nach vorn gerichtet und die 4. nach hinten. Einige Rassen haben 5 Zehen, 2 Zehen nach hinten. Ausgewachsene Hähne haben einen Sporn über der Hinterzehe, welcher bei Angriffen als Waffe dient.

Federkleid

Es gibt vielfältige Farben und Zeichnungsmuster des Federkleides und auch besondere Federbildungen. Der Hahn verfügt über ein farbenprächtigeres Federkleid, während das Huhn das Federkleid jährlich im Herbst, in der so genannten Mauser, wechselt. Hennen in Herden, von vitalen Hähnen geführt, sind im Sommer auf Rücken oder gesamtem Körper oftmals fast nackt. Hühner als Haustiere fressen im natürlichen Lebensraum Gras, Körner, Schnecken, Würmer, Insekten sowie sogar Mäuse.

Lege- und Sozialverhalten

Hühner als Haustiere im Hühnerstall können jährlich etwa 250 bis 300 Eier legen. Werden die gelegten Eier jedoch nicht entfernt, würde das Huhn mittels Brüten beginnen. Die Brutdauer beträgt in der Regel 21 Tage. Manchmal ist das Brutverhalten gestört und die Henne bebrütet die Eier nicht fertig und verlässt das Nest vorzeitig. Die so genannte Hackordnung bei den Hühnern ist sprichwörtlich geworden. Diese ist jedoch recht flexibel. Hühner im Hühnerstall bevorzugen möglichst hochgelegene Schlafplätze, daher sollten die Sitzstangen in den Ställen in gleicher Höhe sein, um Rangordnungskämpfe zu vermeiden. Das Körnerfutter sollte breitflächig gestreut werden.