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Die richtige Welpenernährung

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©panthermedia.net Christian Müller

Junge Hunde sind äußerst erfolgreich, wenn es darum geht, die Herzen ihrer Besitzer zu erobern. Kaum jemand kann den treuen Augen eines Welpen widerstehen. Vor allem wenn der Halter unerfahren ist, kommt es dadurch immer wieder zu Problemen. Zu schnell lässt man sich dazu verleiten, den Hund zu verwöhnen und die wichtigsten Regeln der Welpenernährung zu brechen.

Falsche Fürsorglichkeit

Einer der häufigsten Anfängerfehler wird in den ersten Wochen gemacht. Das Tier ist gerade in sein neues Zuhause eingezogen, hört unerwartet auf zu fressen und verliert an Gewicht. Beim unerfahrenen Halter schellen nun die Alarmglocken. Mit allen Mitteln wird versucht, den Hund zum Fressen zu bewegen. Vor allem die für die Erziehung gedachten Leckerlis werden hier zweckentfremdet – schließlich ist man besorgt, das Tier könne verhungern.

Tatsächlich schadet man dem Welpen damit mehr, als man glauben möchte. Dass Hunde in einer neuen Umgebung zu schlechten Essern werden, ist nicht ungewöhnlich. Vor lauter interessanten, neuen Eindrücken und Heimweh vergisst das Jungtier für einige Zeit das Fressen. Versucht man den Welpen in dieser Situation mit neuen Futtersorten und kleinen Snacks zu päppeln, trainiert man möglicherweise ein schlechtes Fressverhalten an.

Grundbausteine der Welpenernährung

Ein Problem dieser Ernährung ist der Mangel an für den Welpen essenziellen Nährstoffen. Junge Hunde wachsen sehr schnell und brauchen eine an die körperliche Entwicklung angepasste Welpenernährung. Grundbaustein des Futters sollten deshalb Kohlenhydrate, tierische Proteine und Fette sein. Die für das Knochenwachstum bedeutsamen Mineralien dürfen ebenfalls nicht fehlen.

Das ideale Mischungsverhältnis ist wie die täglich verfütterte Menge von der Rasse des Tieres abhängig. Große Hunderassen wachsen sehr schnell und brauchen dementsprechend viele Proteine und Mineralien, doch auch bei kleinen Tieren ist der Energiebedarf nicht zu unterschätzen. Spezielles Welpenfutter aus dem Fachhandel stellt eine gute Basis für die Ernährung dar. Bei Bedarf können Reis und Nudeln untergemischt werden. Besonders wichtig ist es, die Welpenernährung nicht schlagartig umzustellen, da ein Hundemagen in den ersten Monaten sehr empfindlich reagiert. Deshalb sollte man sich beim Kauf eines Jungtieres immer über das bisherige Futter informieren und diese Fütterungsart für einige Zeit beibehalten.