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Jede der Geckoarten besitzt einzigartige Merkmale

Geckoarten
©panthermedia.net Armin Hainzl

Geckos kommen weltweit in ca. 700 verschiedenen Geckoarten vor. Jede Art unterscheidet sich durch ein anderes Verhalten, eine andere Optik oder in sonstigen Merkmalen. Geckos leben in sehr unterschiedlichen Regionen auf der ganzen Welt und kommen mit den verschiedensten äußeren Bedingungen zurecht. Vor der Anschaffung einer bestimmten Geckoart sollten sich die Käufer am besten ausführlich informieren. Generell sind Geckos sehr scheu und können sich auch sehr schnell bewegen, wenn Gefahr droht.

Der Körperbau bei einem Gecko

Die verschiedenen Geckoarten können eine Länge von 3,5 cm bis 60 cm erreichen. Jede Art besitzt eine sehr empfindliche Haut und hat sehr kleine Schuppen. Den Schwanz bei Gefahr abwerfen kann jede Art, dieser wächst zwar wieder nach wird aber nie mehr so schön wie früher sein. Geckos sollten auf keinen Fall am Schwanz angefasst werden, in diesem speichern die Geckos wichtige Fette und Nährstoffe.

Die Füße der verschiedenen Geckoarten

Generell haben Geckos sehr auffällige Füße, diese können sich aber von Art zu Art erheblich unterscheiden. Die meisten Arten verfügen über spezielle Haftlamellen an den Füßen, mit ihnen können sie sich an verschiedenen Gegenständen festhalten und sogar an glatten Stellen hochklettern. Manche Geckoarten besitzen im Gegensatz dazu Zwischenhäute an ihren Zehen und können mit diesen problemlos über Sand laufen. Als Letztes gibt es noch Geckos mit kleinen Krallen an den Zehen, diese eignen sich hervorragend zum Klettern.

Geschlechtliche Unterschiede und besondere Merkmale bei den bekannten Geckoarten

Um ein Männchen von einem Weibchen zu unterscheiden, gibt es je nach Geckoart eine passende Methode. Bei manchen Geckoarten ist die Bestimmung des Geschlechts sehr schwierig und ohne einen Fachmann kaum möglich. Männliche Geckos besitzen in der Regel einen breiteren Kopf als Weibchen und haben vergrößerte Kloakenporen. Die meisten Geckos sind nacht- oder dämmerungsaktiv, einige wenige Arten sind sogar am Tag aktiv, dies gilt aber als absolute Ausnahme.